Planung und Bau von Regenwasseranlagen. Verantwortlich für den Inhalt: Fritz Pörschke. Stand 15.01.2009
Regen fällt auf lachendes Haus

Freier Trinkwasser- Auslauf nach DIN EN 1717 (früher DIN 1988)

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    freier trinkwasserauslauf nach DIN EN 1717

erstens komplett steckerfertig

zweitens einfachste Montage

drittens fest eingestellter DIN-Norm-Abstand des Einlauftrichters

viertens spritzfreier Trinkwasser-Auslauf durch Sonder-Düsen

fünftens flexibler Anschlußschlauch mindert Druckstöße

sechstens langsam schließende Magnetventile vermeiden ebenfalls Druckstöße

 

 

 

Hinweise zum Einbau und zur Nutzung des Freien Trinkwasser-Auslaufs (FTA):

Vor dem Einbau des Freien Trinkwasser Auslaufes ist eine gründliche Leitungsspülung nach DIN EN 1717 (früher DIN 1988 Teil 2) vorzunehmen.

Beim Einbau des FTA ist unbedingt darauf zu achten, dass sich der Freie Auslauf in vertikaler Einbaulage befindet. (siehe Abbildung 1). Nur in dieser Einbau-Position ist die Funktionstüchtigkeit des FTA als Freier Auslauf gegeben. Der 1/2-Zoll Trinkwasseanschluß muß sich oben und der Trichterauslauf mit dem Rohr-Außen-ø 50 mm unten befindet wobei Trinkwasseranschluß und Trichterauslauf in einer Senkrechten zueinander stehen müssen (siehe Abbildung oben).

Die Abflußseite des Freien Auslaufes ist in eine Muffe mit Dichtung eines min DN 50 Rohres einzulassen. Die senkrechte Beruhigungsstrecke des Rohres DN 50 nach dem Freien Auslauf muß mindestens 300 mm betragen. Keinesfalls darf der Freie Auslauf in eine räumliche Begrenzung eingebaut werden, wodurch das freie Überlaufen von rückstauendem Nichttrinkwasser über den Trichterrand behindert oder gar verhindert werden könnte! Weiterhin muß der Freie Auslauf so installiert sein, daß eventuell überlaufendes Wasser vom Freien Auslauf direkt wieder in das Abwassersystem gelangen kann. Das Überlaufwasser des Freien Auslaufes darf weder zwangsgeführt, noch in einem Zwischenbehälter aufgefangen werden sondern muß direkt z.B. über den Fußboden in einen Bodenablauf abfließen. Schächte, Rohre, Lüftungskamine etc., sind als räumliche Begrenzung anzusehen und deshalb als Einbauort des FTA nicht zulässig. Die Installation eines Freien Auslaufes in einer Zisterne ist grundsätzlich verboten!

Weiterhin sind bei der Installation des FTA folgende Punkte zu beachten:

erstens Der Freie Auslauf selbst soll keinen all zu großen Zug-, Druck-, und Torsions-Belastungen ausgesetzt werden. Hierdurch können Schäden an den mechanischen Teilen des Freien Auslaufes verursacht werden, so daß dieser in seiner Gebrauchstauglichkeit beeinträchtigt wird, oder aber sogar seine Gebrauchstauglichkeit, nach den Bestimmungen der DIN 1988 Teil 4, vollständig verliert!.

zweitens Der Freie Auslauf muß mindestens 150 mm über dem nachfolgend maximal möglichen Nichttrinkwasserspiegel (Rückstauebene) installiert werden, d.h. der Mindestabstand zwischen Austrittsöffnung Trinkwassersystem und höchstmöglichem Brauchwasserstand muß 150mm betragen, (siehe Abbildungen).

drittens Ferner sind bei der Installation des Freien Trinkwasser Auslaufes, die Bestimmungen der Norm DIN EN 1717 einzuhalten, sowie die Technischen Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI), und der Allgemeine Stand der Technik, anzuwenden.

 

 

 

Was ist was?

1.Freier Auslauf

2.1/2 Zoll 90° - Winkelverschraubung

3.Magnetventil 1/2 Zoll

4.Schlauch 1/2 Zoll x 500mm

5.1/2 Zoll Kugelhahn mit Schmutzfangsieb

Detail freier Trinkwasser Auslauf

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copyleft 2009 Post an Fritz Pörschke, fritz.poerschke@t-online.deValid_HTML_4_0_1