Planung und Bau von Regenwasseranlagen. Verantwortlich für den Inhalt: Fritz Pörschke. Stand 15.01.2009

  Betonzisternen

Bei der Planung einer Regenwasseranlage sollte eine Betonzisterne die erste Wahl sein. Obwohl dieser Werkstoff durch seinen exzessiven Gebrauch in der Bauwirtschaft Unbehagen hervorrufen kann, ist er doch für die unterirdische Lagerung von Wasser bestens geeignet. Betonzisternen sind robust, können nahezu beliebig hoch mit Verfüllmaterial überdeckt werden, sind mit der geeigneten Abdeckung PKW oder LKW befahrbar und können leicht und schnell eingebaut werden. Durchgesetzt haben sich Betonzisternen in monolithischer Bauweise, das heißt, der wasserführende Teil der Zisterne ist aus einem Guß. Wird der Konus der Zisterne auch zur Speicherung genutzt, sollte er bereits vom Hersteller verklebt sein. Gute Zisternen haben eine durchgehende Wandstärke von mindestens 10 cm, die notwendigen Öffnungen für Zu- und Überlauf, bzw. Futterrohr für den Dichteinsatz, sind ab Werk vorhanden.
Bauteile bis ca. 6.500 kg (entspricht einem Volumen von ca. 8.000 Litern) werden direkt bei der Anlieferung mit dem LKW-Ladekran in die Grube gehoben. Bei schwereren Teilen oder bei einem Abstand von mehr als 5 Metern zwischen Mitte Drehkranz und Mitte Baugrube ist jedoch ein Autokran notwendig.

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